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Checkout-Conversion +25 %, Forderungsausfall null: Wie Sushi Bikes mit Unzer Rechnungskauf und Ratenzahlung im Premium-D2C einsetzt

Wer ein E-Bike für 1.500 Euro kauft, geht nicht gerne in Vorkasse. Genau das war das Problem von Sushi Bikes: eine Checkout-Abbruchquote von rund 60 Prozent, kein echtes Rechnungskaufangebot und eine Ratenzahlung, die für das eigene Preissegment zu restriktiv war.

30.06.2026
6 Min

Mobility

Branche

Rechnungskauf & Ratenzahlung

Unzer Lösungen

+30 Prozent Bike-Umsatz

Ergebnis mit Unzer

Mit Rechnungskauf, 0%-Finanzierung und Checkout- Booster- App von Unzer hat Sushi Bikes dieses Problem gelöst — und dabei nicht nur die Conversion deutlich verbessert, sondern auch Forderungsausfälle vollständig eliminiert und den Bike-Umsatz um rund 30 Prozent gesteigert.

Sushi Bikes im Porträt

Sushi Bikes ist ein deutsches Direct-to-Consumer-Unternehmen (D2C) im Premium-E-Bike-Segment. Mit einem klaren Fokus auf Design, Qualität und Markenerlebnis verkauft Sushi Bikes seine E-Bikes direkt an Endkund:innen — überwiegend über den eigenen Online-Shop auf Shopify-Basis.

Andy Weinzierl, Geschäftsführer Sushi Bikes

Das Hauptmodell bewegt sich im Preissegment zwischen 1.000 und 2.000 Euro. Rund drei Viertel des Traffics kommen vom Smartphone. Für ein kleines, schlagkräftiges Team ist operative Effizienz dabei genauso wichtig wie ein überzeugendes Kundenerlebnis: — vom ersten Klick bis zum Checkout.

Die Herausforderung:

60 Prozent Checkout-Abbrüche im hochpreisigen D2C

Sushi Bikes stand vor einer klaren Herausforderung: rund 60 Prozent der Sessions, die den Checkout erreichten, endeten ohne Kauf. Bei einem durchschnittlichen Bike-Preis von gut 1.100 Euro auf dem Hauptmodell war jeder dieser Abbrüche teuer.

Aus Support-Anfragen und eigener Beobachtung war schnell klar, woran es lag: Kund:innen, die ein E-Bike für 1.500 Euro kaufen, wollen nicht in Vorkasse gehen. Sie wollen das Bike erst sehen  — und dann zahlen.

Bei einem 30-Euro-Bestellwert ist es weniger kritisch, wessen Logo im Checkout steht. Bei 1.500 Euro schon. Wer bei uns ein Bike kauft, soll im Checkout SUSHI sehen, und nicht ‚powered by XY'. Mit Unzer haben wir genau das erreicht: ein konsistentes Markenerlebnis, echten Rechnungskauf und eine Zahlungsgarantie, die uns operativ komplett entlastet.

Andy Weinzierl, Geschäftsführer Sushi Bikes

Gerade im E-Commerce zeigt sich: Rechnungskauf ist nicht gleich Rechnungskauf. Unterschiedliche Zielgruppen haben unterschiedliche Erwartungen an Bezahlmethoden, Markenführung und Checkout-Erlebnis. Deshalb kann eine ergänzende BNPL-Lösung entscheidend sein, um weitere Kundensegmente zu erreichen und Conversion-Potenziale besser auszuschöpfen.

Die Beweggründe:

Warum sich Sushi Bikes für Unzer entschieden hat

Bei einem Kaufpreis von 1.500 Euro ist das Vertrauen in die Marke entscheidend. Wer bei Sushi Bikes ein BikeRad kauft, soll im Checkout durchgängig SUSHI Bike sehen — nicht „powered by XY". Der White-Label-Ansatz von Unzer ermöglicht genau das: ein konsistentes Markenerlebnis bis zum letzten Schritt im Zahlungsprozess.

Inhouse-BNPL war für Sushi Bikes keine Option. Working Capital in offene Forderungen zu binden und ein eigenes Mahnwesen im D2C-Geschäft aufzubauen, war weder skalierbar noch gewünscht. Mit Secured White-Label-BNPL von Unzer übernimmt Unzer vollständig das Risiko; Sushi Bikes bekommt die Zahlung garantiert.

Die offiziellen Shopify-Apps von Unzer decken Rechnungskauf, Ratenzahlung und viele weitere relevante Payment Methoden ab, und zwar ganz ohne maßgeschneiderten Quellcode oder Eigenentwicklung. Für ein kleines Team ein entscheidender Faktor. Direkte technische Ansprechpartner:innen von Unzer unterstützten zusätzlich beim Testening.

Die Lösung:

Shopify Payment Apps von Unzer

Sushi Bikes nutzt diverse Payment  Apps von Unzer aus dem Shopify App Store, darunter Invoice, Instalment, Cards und Wero. Die Implementierung übernahm im Wesentlichen Geschäftsführer Andy Weinzierl selbst, unterstützt durch jeweils einen kommerziellen und technischen Ansprechpartner von Unzer.

  • Rechnungskauf im Look & Feel von Suhsi Bikes
  • Ratenkauf mit 0% Finanzierung für Konsumenten

Die zentralen Hebel der Lösung im Überblick:

Die Lösung ist als ergänzende Zahlungsoption angelegt und erweitert den bestehenden Payment-Mix gezielt. Damit kann Bergzeit Kund:innen mit unterschiedlichen Zahlungspräferenzen besser ansprechen und mehr Flexibilität im Checkout bieten.

  • Rechnungskauf im Markenauftritt von Sushi Bikes
  • 0%-Finanzierung als ergänzende Ratenzahlungs-Option im hochpreisigen Segment
  • Parallelbetrieb von Shopify Payments, PayPal und Unzer im Checkout
  • Weniger Redirects durch Hosted Payment Page v2
  • Zahlungsgarantie durch Secured Payments:  — kein Ausfallsrisiko für Sushi Bikes
  • Sauberer Refund-Workflow: Capture erst bei Versand, Rückerstattungen direkt im Plugin abgebildet
  • Vollständig anpassbares Widget-Design: Layout, Farben, Schriften und Info-Modalsitäten im Markenauftritt von Sushi Bikes konfigurierbar
Die Implementierung: Drei Tage vom Setup bis zum Go-Live

Wenige Minuten vom Setup bis zum Go-Live

Die Implementierung verlief schnell und unkompliziert. Dank des offiziellen Shopify-Plugins von Unzer war kein Custom Code notwendig. Der gesamte Prozess, — von der Plugin-Installation über die Testcases bis zur Go-Live-Vorbereitung,  — dauerte 45 Minuten.

Besonders wertvoll war für Sushi Bikes die direkte Unterstützung durch Ansprechpartner:innen von Unzer beim Testing. Für ein kleines Team ohne dedizierte Payment-Ressourcen machte das einen spürbaren Unterschied.

Der Checkout wurde dabei so aufgesetzt, dass Shopify Payments, PayPal und Unzer parallel verfügbar sind. Kund:innen können situativ die für sie passende Zahlungsart wählen;  — ohne Medienbruch, ohne Umwege, mit konsequent sauberer Mobile-UX.

Payment Messaging: Rechnungskauf und Ratenzahlung schon vor dem Checkout sichtbar machen

Neben den Checkout-Apps setzt Sushi Bikes eine weitere Unzer-App ein, die einen entscheidenden zusätzlichen Hebel schafft: Payment Messaging direkt auf Produkt- und Warenkorbseiten.

Das Widget zeigt Kund:innen bereits auf der Produktseite und im Warenkorb, dass Rechnungskauf und Ratenkauf verfügbar sind,  — noch bevor sie den Checkout überhaupt erreichen. Gerade im hochpreisigen D2C-Segment ist das ein wirksames Mittel, um die psychologische Eintrittsschwelle früh zu senken und Kaufzurückhaltung abzubauen.

Für Sushi Bikes bedeutet das konkret: Wer ein E-Bike für 1.500 Euro auf der Produktseite betrachtet, sieht sofort, dass er bequem per Rechnung oder in Raten zahlen kann,  — ohne erst in den Checkout gehen zu müssen, um diese Information zu erhalten. Genau dieser Moment ist entscheidend für die Conversion.

Die Ergebnisse:

+30 Prozent Bike-Umsatz, 44 Prozent Umsatzanteil über Unzer

Seit dem Go-live zeigen sich im Vergleich zur bisherigen gebrandeten Rechnungskauf-Lösung differenzierte Ergebnisse.

Ein zusätzlicher Vorteil ergab sich im operativen Tagesgeschäft: Für den Kundenservice wurde ein digitaler Austauschraum geschaffen, der die Bearbeitung konkreter Payment-Fälle deutlich vereinfacht und beschleunigt. Darüber hinaus ist ein weiterer paymentspezifischer Austauschraum geplant, um die Zusammenarbeit langfristig weiter auszubauen.

Wir sehen bei SUSHI BIKES sehr klar, welchen Einfluss Zahlungsarten auf die Conversion haben. Dass Kund:innen direkt auf der Produktseite unter ‚Add-to-cart‘ ihre Raten berechnen können, schafft Transparenz genau in dem Moment, in dem die Kaufentscheidung fällt — und das macht sich für uns direkt in der Abschlussquote bemerkbar.

Andy Weinzierl, Geschäftsführer Sushi Bikes

Fazit: Rechnungskauf und Ratenkauf als wichtiger Baustein im BNPL-Mix

Seit dem Go-live zeigen sich klare, messbare Effekte — verglichen sowohl im Vergleich  mit Vorjahreszahlen als auch im Week-to-Week-Vergleich klare, messbare Effekte.

  • | Checkout-Abbruchquote | -5 Prozentpunkte
  • | Conversion-Rate gesamt | +ca. 25 Prozent |
  • | Bike-Umsatz gesamt | +ca. 30 Prozent |
  • | Umsatzanteil über Unzer | rund 44 Prozent des gesamten Bike-Umsatzes |