
Berlin, 27. Februar 2026 – Künstliche Intelligenz im Alltag? Ja, aber mit Sicherheitsgurt. Eine aktuelle, repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa im Auftrag von Unzer* zeigt: Deutsche Verbraucher begrüßen Unterstützung durch KI, lehnen aber vollständig autonome Kaufentscheidungen deutlich ab.
37 Prozent (kumuliert) der Befragten halten es grundsätzlich für wahrscheinlich, KI-basierte Einkaufsassistenten zu nutzen (25 % „eher wahrscheinlich“, 12 % „sehr wahrscheinlich“). Gleichzeitig zeigt sich eine ausgeprägte Altersdynamik: Während 38 Prozent der 18‑ bis 29‑Jährigen und nur 34 Prozent der 30‑ bis 39‑Jährigen KI‑Einkaufsassistenten skeptisch gegenüberstehen, wächst dieser Anteil kontinuierlich mit dem Alter und erreicht bei den über 70‑Jährigen 75 Prozent. Auch beim Geschlechtervergleich zeigt sich ein klares Muster: Frauen bewerten KI‑Assistenten deutlich zurückhaltender als Männer (57 % vs. 52 %), während Männer zugleich mehr Offenheit zeigen. 41 Prozent halten den Einsatz für wahrscheinlich, bei Frauen sind es nur 32 Prozent.
Die Umfrage zeigt: Deutschland ist bereit für KI im Handel – wenn sie transparent, sicher und kontrollierbar bleibt. KI wird zum Co-Piloten des Kunden, nicht zu seinem Ersatz.
Pascal Beij, Chief Commercial Officer bei Unzer
Gleichzeitig wünschen sich 51-65 Prozent der Verbraucher, dass KI das Einkaufen erleichtert – indem sie Zeit spart, passende Produkte findet oder günstige Angebote identifiziert (je nach Aussage 51 % für passende Produkte bis 65 % für günstige Angebote). Ein Punkt ist jedoch über alle Altersgruppen hinweg klar: 64 Prozent (kumuliert) bestehen darauf, dass jeder Schritt vor Abschluss eines Kaufs durch den Käufer bestätigt werden muss. Das Ergebnis: Die Deutschen wollen KI als Co-Pilot, nicht als Autopilot.
Auf die Frage, wofür Verbraucherinnen und Verbraucher einen agentischen, also vollautomatisierten Einkaufsassistenzen einsetzen würden, zeigt sich ein eindeutiges Muster:
Damit wird deutlich: Die breite Akzeptanz autonomen Einkaufens wird nicht bei Versicherungen, Finanzprodukten oder größeren Anschaffungen beginnen, sondern bei täglichen Routineaufgaben. Für Händler bedeutet das: KI‑gestützte Automatisierung wird sich zunächst dort etablieren, wo sie Verbraucher nachweislich entlastet.
„Die Umfrage zeigt, dass Verbraucher sehr offen für moderne, digitale Einkaufserlebnisse sind, solange sie selbst die letzte Entscheidung treffen. KI soll unterstützen, personalisieren und vereinfachen, aber nicht autonom handeln. Das bestätigt unseren Ansatz bei Unzer: Unternehmen brauchen Lösungen, die Sicherheit, Transparenz und Komfort kombinieren. KI wird zum Co‑Pilot – und nur dort zum Autopiloten, wo Kunden es wirklich wollen,“ sagt Pascal Beji, Chief Commercial Officer von Unzer.
* Online-Umfrage vom 22.01.-23.01.2026 mit 1.004 Personen aus Deutschland ab 18 Jahren.
Unzer digitalisiert den Handel mit einfachen, integrierten Zahlungs- und Softwarelösungen. Ob Online-Shopping, mobile Kassensysteme in Filialen oder zentrale Geschäfts- und Managementprozesse – unser Ökosystem vernetzt und vereinfacht alle Abläufe aus einer Hand. So optimieren Händler ihr Geschäft, während Kunden von einem nahtlosen und unkomplizierten Einkaufserlebnis profitieren.
Über 85.000 Händler aus ganz Europa nutzen die Produkte und Dienstleistungen von Unzer. Das Unternehmen beschäftigt über 750 Mitarbeiter in acht Niederlassungen in Deutschland, Österreich, Dänemark und Luxemburg.