Großveranstaltungen auf dem Weg ins New Normal: Der Fußball zeigt, was möglich ist

Veranstalter können langsam aufatmen: Lockerungen und Zuschüsse erlauben es, das Veranstaltungsjahr mit Konzerten, Sportveranstaltungen, Kongressen und weiteren Events zu bereichern. Um die Ansteckungsgefahr dabei gering zu halten, müssen Veranstalter vor allem dicht gedrängte Menschenmassen vermeiden. Ein zentraler Punkt sind dabei lange Schlangen an Kassen und in Shops. Das Einführen kontaktloser Bezahlmöglichkeiten bietet Abhilfe – und wird deshalb zum Standard, wie der Fußball bereits zeigt.

Der Fußball in der Vorreiter-Rolle

Erstmals seit langem füllen sich die Zuschauerränge in den Fußballstadien wieder und übermitteln damit ein gewisses Gefühl der Normalität. Der neuen Normalität eben. So war der Auftakt zum Veranstaltungssommer 2021 von Auflagen und umfassenden Hygienekonzepten geprägt. Dabei stets im Mittelpunkt: Menschenansammlungen vermeiden, Abstand wahren, vorbeugende Maßnahmen ergreifen. Fußballvereine wie der FC St. Pauli haben die Pandemie genutzt, um weitere Schritte in der Digitalisierung vieler Vorgänge zu machen. Unter anderem ist es mit Unzer als Partner möglich, überall im Stadion kontaktlos zu bezahlen. Warum das auch für andere Veranstalter wichtig ist und an welchen Stellen die Veranstaltungsbranche darüber hinaus von den Erfahrungen aus dem Profifußball profitieren kann, haben wir für Sie zusammengestellt.

Kontaktloses Bezahlen sollte überall ermöglicht werden

Hast Du in den letzten drei Monaten mindestens einmal kontaktlos mit Karte, Smartphone oder Smartwatch bezahlt? Wenn Du diese Frage mit Ja beantwortest, gehörst Du zur überwältigenden Mehrheit von 85 % der Deutschen. Das ergab eine Umfrage des Bitkom im März 2021. Kontaktloses Bezahlen wird zum Standard. Der Zahlungsmix sollte daher auch im “New Normal” kontaktlose Bezahlmöglichkeiten dringend beinhalten.

Warum sollten Veranstalter kontaktlose Bezahlmöglichkeiten einführen?

Kassen in Shops und Gastronomie sind hinsichtlich Menschenansammlungen besonders problematisch: Je länger ein Bezahlvorgang braucht, desto mehr wächst die Warteschlange. Kontaktloses Bezahlen ist dagegen einfach schneller. Wer sein Smartphone nutzt, muss nicht einmal die Geldbörse suchen. Zudem wird das kontaktlose Bezahlen als hygienischer empfunden. Zudem sind Komfort und Sicherheit der Bezahlmethode nicht zu unterschätzen. Gerade, wer kontaktlos per Smartphone oder Smartwatch bezahlt, weiß diesen Aspekt zu schätzen: Auf Veranstaltungen möchte man so wenig Wertgegenstände wie möglich bei sich tragen. Da ist es besonders praktisch, wenn man die Geldbörse einfach zuhause lassen kann. Zudem sorgen biometrische Schutzmaßnahmen wie Fingerabdrucksensor oder Face-ID dafür, dass der Bezahlvorgang auch ohne Karte besonders sicher ist.
Kontaktloses Bezahlen ist schneller und hygienischer als Barzahlung

Welche Möglichkeiten des kontaktlosen Bezahlens gibt es?

  • Girokarten, Kreditkarten und Debitkarten mit NFC: Neuere Bankkarten sind mit NFC (Near Field Communication) ausgestattet. Das ermöglicht, die Karte einfach an einen NFC-fähigen Kartenterminal zu halten und kleinere Beträge ohne PIN-Eingabe zu bezahlen.
  • Smartphone mit Wallet-Apps: Die meisten Smartphones sind mit NFC ausgestattet. Über die entsprechenden Wallet-Apps kann man seine Bankkarten in Apple Pay bzw. Google Pay hinterlegen.
  • Smartwatch: Viele Smartwatches unterstützen das kontaktlose Bezahlen via Apple Pay bzw. Google Pay.

Best Practice: Kontaktlos bezahlen beim FC St. Pauli

Der traditionsreiche Fußballverein FC St. Pauli startete gut vorbereitet in die neue Saison. Unter anderem mit Unzer als Partner bietet der Verein überall im Stadion kontaktlose Bezahlmöglichkeiten: Dazu gehört der Fanshop sowie das gastronomische Angebot. Das erste Fazit des Vereins ist durchaus positiv:

“Unser umfassendes Hygienekonzept ermöglicht es uns, die Menschen für den Fußball wieder zusammen zu bringen. Dabei genießt der Gesundheitsschutz weiterhin die höchste Priorität. Uns liegt am Herzen, dass unsere Zuschauer*innen sich sicher fühlen. Und ich glaube, wir können behaupten: Das haben wir erreicht.”

Bernd von Geldern, Geschäftsleiter Vertrieb beim FC St. Pauli.

Weitere Maßnahmen, die jetzt wichtig sind

Damit Veranstaltungen erfolgreich durchgeführt werden können, müssen die Hygienekonzepte der Veranstalter viele Punkte berücksichtigen. Der FC St. Pauli setzt dabei auf diese veranstaltungsunabhängigen Maßnahmen:
  • Tickets: Tickets sind digital und können nur im Vorverkauf erworben werden. Außerdem werden die Tickets auf eine Person ausgestellt und sind nicht übertragbar.
  • Auslastung im Blick halten Die meisten Zuschauerränge in Fußballstadien sind in Deutschland bisher noch nicht komplett ausgelastet. Eine Vollauslastung ist teilweise bereits möglich, wird aber im Einklang mit der Entwicklung des Pandemiegeschehens und dem Interesse der Zuschauer nur schrittweise umgesetzt.
  • Einlassphasen: Der FC St. Pauli arbeitet mit Einlassphasen. Jeder Zuschauer hat einen zugewiesenen Time Slot, zu dem er das Stadion betreten darf, sodass dichtes Gedränge vermieden wird.
  • Die 2G-Regeln und Mund-Nasen-Schutz: Schon lange in und auf aller Munde ist die Schutzmaske, die an Relevanz nicht verloren hat. Stadion-Besucher dürfen diese bei FC St. Pauli-Spielen erst am Sitzplatz abnehmen. Zudem gilt die 2G-Regel.
Der FC St. Pauli vertritt die Überzeugung, dass die Impfung die geeignetste Form des Schutzes gegen das Virus ist. Deswegen werden nur Zuschauer eingelassen, die geimpft oder nachweislich genesen sind.

Positive Bilanz im Fußball

Großveranstaltungen sind nach wie vor mit einer großen Unsicherheit verbunden. Viele Veranstalter, darunter auch der FC St. Pauli, ziehen für das Veranstaltungsjahr 2021 dennoch bereits eine positive Bilanz. Sie haben die lange Zeit des Lockdowns für Vorbereitungen und strenge Hygienekonzepte genutzt. Damit ebnen sie den Weg in die Neue Normalität.Übrigens: Um die finanzielle Belastung zu verringern, bietet die Bundesregierung Veranstaltern unter gewissen Umständen Zuschüsse an (wie beispielsweise die Wirtschaftlichkeitshilfe für Kulturveranstaltungen).